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Tropic Marin® NO3/NO3-Test Professional

26,90 €

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Beschreibung

NO2/ NO3 Pro Test - Nitrit/Nitrat-Test Professional für Süß- und Meerwasseraquarien


Messbereich & Genauigkeit:

Messbereich Nitrit: 0 - 1,0 mg/l

Messbereich Nitrat: 0 - 20,0 mg/l

Auflösung Nitrit: 0,002 mg/l

Auflösung Nitrat: 0,05 mg/l


Über Nitrit und Nitrat:

Nitrat-Ionen (NO3–) entstehen als Endprodukt der Nitrifikation aus Ammonium (NH4+). In der ersten Teilstufe des bakteriellen Prozesses bildet sich Nitrit (NO2–), welches vor allem für Süßwassertiere in hohem Maße giftig ist. Bei funktionierender Nitrifikation wird das Nitrit in der zweiten Stufe zum vergleichsweise ungiftigen Nitratum gesetzt. Erhöhte Nitrit-Werte über 0,05 mg/l kommen vor allem in Becken in der Einfahrphase oder in Becken mit Nitratfiltern vor.

Nitrate beeinflussen die Wasserqualität im Aquarium: In Meerwasseraquarien führen erhöhte Nitrat-Konzentrationen zu einer Störung des Wachstums empfindlicher Korallen. Eine Gefahr hoher Nitratgehalte für alle Aquarien besteht in der starken Förderung des Algenwuchses. In manchen Riffaquarien werden äußerst nährstoffarme Bedingungen hergestellt – hier kann es gegebenenfalls zu Nitratmangelsituationen kommen. Daher sollte die Nitrat-Konzentration des Aquarienwassers regelmäßig überprüft werden.

Für Nitrat in Süßwasseraquarien sind Gehalte unter 50 mg/l empfehlenswert, während im Meerwasser Konzentrationen nicht über 20 mg/l liegen sollten. Bei der Pflege von Steinkorallen sind Nitratgehalte unter 10 mg/l anzustreben. Untergrenzen für Nitrat hängen von den allgemeinen Bedingungen im Aquarium ab.


Packungsinhalt:

  • 50 ml Reagenz A
  • 20 ml Reagenz B
  • 10 ml Reagenz C
  • 5 ml Referenzlösung „Standard“
  • 1 Glasküvette 20 ml
  • 1 Dosierspritze 20ml
  • 1 Dosierspritze 1 ml mit Aufsatz
  • 2 Farbkarten
  • 1 Komparator
  • 1 Gebrauchsanleitung


Gebrauchsanweisung:

Hinweis: Nitrit-Konzentrationen beeinflussen die Nitrat-Messung, so dass vor Durchführung der Nitrat-Messung auch die Nitrit-Konzentration gemessen und die Nitrat-Ergebnisse gegebenenfalls entsprechend der Tabelle unten korrigiert werden sollten. Hohe Nitrit-Werte kommen vor allem in Aquarien in der Einfahrphase oder in Becken mit Nitratfiltern vor.

Hohe Konzentrationen: Bei einem Nitratgehalt von über 20 mg/l (wenn die Farbkarte nicht ausreicht) verdünnen Sie 3 ml des zu untersuchenden Wassers mit 12 ml Umkehrosmose-Wasser und führen Sie den Test noch einmal durch. Das Ergebnis wird dann mit 5 multipliziert.

Nitrit-Bestimmung:

  1. Die Tropfflaschen vor Gebrauch schütteln!
  2. Die Glasküvette mit Leitungswasser und anschließend mehrmals mit Aquarienwasser ausspülen.
  3. Mithilfe der Dosierspritze genau 15 ml Aquarienwasser in die Glasküvette füllen.
  4. Den Spritzenaufsatz auf die 1 ml-Dosierspritze stecken, 1 ml Testreagenz A hinzugeben, die Glasküvette mit dem Stopfen verschließen, die Lösung kurz schütteln und in den Komparator zurückstellen.
  5. Anschließend 4 Tropfen Testreagenz C zugeben, die Glasküvette abermals verschließen, kurz schütteln und in den Komparator zurückstellen.
  6. Nach 3 Minuten Entwicklungszeit die Glasküvette im Komparator so auf die weißen Kreise der Nitrit-Farbkarte stellen, dass sich die zweite freie Öffnung des Komparators (ohne Küvette) unterhalb der Farbkarte befindet (nicht auf den Farbfeldern) und die schmale Stirnseite des Komparators zu den Farbfeldern zeigt. Nun wird die Farbe der Wasserprobe bei Tageslicht mit den gegenüberliegenden Farbfeldern verglichen. Dazu von oben in die geöffnete Küvette schauen. Die Probe auf der Farbkarte verschieben, bis die Küvette und das Farbfeld darüber die gleiche Farbe zeigen.
  7. Den gemessenen Nitrit-Wert unter dem entsprechenden Farbfeld ablesen. Falls die Farben nicht exakt übereinstimmen, muss ein Zwischenwert abgeleitet werden.

Nitrat-Bestimmung:

  1. Die Tropfflaschen vor Gebrauch schütteln!
  2. Die Glasküvette mit Leitungswasser und anschließend mehrmals mit Aquarienwasser ausspülen.
  3. Mithilfe der Dosierspritze genau 15 ml Aquarienwasser in die Glasküvette füllen und in den Komparator, der als Küvettenständerdient, abstellen.
  4. Den Spritzenaufsatz auf die 1 ml-Dosierspritze stecken, 1 ml Testreagenz A aufziehen und zur Wasserprobe geben. Die Glasküvette mit dem Stopfen verschließen, die Probe kurz schütteln und in den Komparator zurückstellen.
  5. Die Flasche mit dem Testreagenz B ca. 30 Sekunden sehr kräftig in der Waagrechten schütteln (das Reagenz muss aufgeschüttelt werden). Anschließend 10 Tropfen Testreagenz B zur Aquarienprobe geben, Küvette erneut verschließen, kurz schütteln und in den Komparator zurückstellen.
  6. Nach 3 Minuten Entwicklungszeit 4 Tropfen Testreagenz C zugeben, die Glasküvette abermals verschließen, kurz schütteln und in den Komparator zurückstellen.
  7. Nach weiteren 3 Minuten Entwicklungszeit den Komparator so auf die weißen Kreise der Nitrat-Farbkarte stellen, dass sich die zweite freie Öffnung des Komparators (ohne Küvette) unterhalb der Farbkarte befindet (nicht auf den Farbfeldern) und die schmale Stirnseite des Komparators zu den Farbfeldern zeigt. Von oben in die geöffnete Küvettes chauen und bei Tageslicht mit den gegenüberliegenden Farbfeldern vergleichen. Die Probe auf der Farbkarte verschieben, bis die Küvette und das Farbfeld darüber die gleiche Farbe zeigen.
  8. Den gemessenen Nitrat-Wert unter dem entsprechenden Farbfeld ablesen. Messwert ggf. korrigieren (vgl. Tabelle unten). Falls die Farben nicht exakt übereinstimmen, muss ein Zwischenwert abgeleitet werden.
  9. Nach dem Messvorgang Glasküvette und Spritze gründlich mit Leitungswasser ausspülen.


Anwendung des „Standards“ zur Überprüfung des Tests:

Die Haltbarkeit der Reagenzien ist u.a. von den Lagerbedingungen abhängig. Bei nicht ausreichender Funktionsfähigkeit zeigt der Test auch bei höheren Nitratwerten keine Farbentwicklung mehr. Um bei einem Messergebnis unter 1 mg/l die Zuverlässigkeit des Tests zu überprüfen, geben Sie fünf Tropfen der Referenzlösung „Standard“ zu einer neuen Probe. Kommt es bei der erneuten Durchführung des Tests zu einem rosa Farbumschlag (2 mg/l), so ist die Zuverlässigkeit der Reagenzien gewährleistet.

6 Monate nach Anbruch haltbar. Dunkel und kühl lagern.