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Tropic Marin® Calcium/Magnesium-Combitest Professional Nachfüllpack

25,90 €

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Beschreibung

Ca/Mg Pro Test - Calcium/Magnesium-Combitest Professional Nachfüllpack für Meerwasseraquarien


Messbereich & Genauigkeit:

Messbereich Calcium: 300 - 498 mg/l

Messbereich Magnesium: 820 - 1800 mg/l

Auflösung Calcium: 4 mg/l

Auflösung Magnesium: 20 mg/l


Über Calcium und Magnesium:

Calcium (Ca2+) und Magnesium (Mg2+) zählen neben Natrium, Kalium, Chlorid und Sulfat zu den Hauptkomponenten natürlichen Meerwassers. Für kalkskelettbildende Lebewesen, wie z.B. Steinkorallen und Kalkrotalgen, sind Magnesium und vor allen Dingen Calcium wichtige Wachstumsfaktoren – beide Elemente bilden die Grundsubstanz des Kalkskeletts. Darüber hinaus laufen zahlreiche biochemische Prozesse unter Beteiligung von Magnesium und Calcium ab. Die Abnahme der Magnesium- bzw. der Calciumkonzentration durch zellulären Stoffwechsel einerseits und durch Skeletteinbau andererseits erfordert in der Meerwasseraquaristik eine regelmäßige Kontrolle und eventuelle Nachdosierung der beiden Ionen. Auf diese Weise ist es möglich, optimale und naturnahe Lebensbedingungen für alle Lebewesen zu garantieren und langfristige Schäden zu vermeiden.

Im natürlichen Meerwasser liegen der Calciumgehalt bei 400-410 mg/l und der Magnesiumgehalt bei 1280-1320 mg/l sowie in einem festen Verhältnis von 1:3,25 zueinander. Wegen chemischer und biochemischer Wechselwirkungen zwischen Calcium und Magnesium sollte dieses Konzentrationsverhältnis auch im Meerwasserbecken angestrebt werden.


Packungsinhalt:

wird nachgereicht


Gebrauchsanweisung:

Hinweis: Im ersten Teil wird die Calcium-Konzentration bestimmt, anschließend mit der gleichen Probe die Magnesium-Konzentration. Um gegenseitige Verunreinigung zu vermeiden, dürfen die Dosierspritzen mit den Spritzenaufsätzen immer nur für die gleichen Reagenzien verwendet werden!
Die Spritze beim Aufziehen in die Flüssigkeit eintauchen. Das Ablesen der Dosierspritzen erfolgt immer am Kolben, auch wenn sich Luftz wischen Kolben und der Flüssigkeit befindet (bedingt durch das Totvolumen des Spritzenaufsatzes). Die Luftblase beeinflusst das Testergebnis nicht.

Calcium-Bestimmung::

  1. Flaschen vor Gebrauch schütteln!
  2. Beide Glasküvetten mit Leitungswasser und anschließend mehrmals mit Aquarienwasser ausspülen.
  3. Mithilfe der Dosierspritze genau 5 ml Aquarienwasser in jede Glasküvette füllen. Eine Küvette als Vergleichsprobe zur Seite stellen.
  4. Einen sauberen Aufsatz auf die 1 ml Dosierspritze mit rotem Aufdruck stecken und Reagenz A bis zur Markierung 20 der Spritze (entspricht 0,5 ml) aufziehen. Die gesamte Menge in die Analysenprobe geben.
  5. Die Glasküvette mit dem Stopfen verschließen und die Lösung kurz schwenken.
  6. Anschließend mit dem Messlöffel das Reagenz B (Pulver) durchmischen und einen gestrichenen Messlöffel Reagenz B zur Glasküvette mit der Probe hinzugeben. Die Küvette vorsichtig schwenken, bis das Pulver gelöst ist. Die Wasserprobe färbt sich hellblau.
  7. Einen weiteren sauberen Spritzenaufsatz auf die 1 ml-Dosierspritze mit schwarzem Aufdruck stecken und 1 ml Reagenz C aufziehen.
  8. Nun Reagenz C aus der Spritze so lange tropfenweise zur Wasserprobe geben, bis die hellblaue Lösung farblos wird*. Nach jedem Tropfen die Küvette vorsichtig schwenken. Zum besseren Erkennen des Farbumschlages die Vergleichsprobe (die unter Punkt 3 vorbereitete zweite Küvette) und eine weiße Unterlage zur Hilfe nehmen und von oben in die beiden nebeneinanderstehenden Küvetten schauen. Das Zutropfen wird beendet, wenn der Farbumschlag beendet und die Analysenprobe nicht mehr von der Vergleichsprobe zu unterscheiden ist.
  9. Die Restmenge an Reagenz C in der Spritze ergibt die Calciumkonzentration CCa in mg/l, die aus Tabelle I abgelesen werden kann.
    Beispiel: Ist das untere Ende des Spritzenkolbens nach Ende der Titration bei 0,46 ml, so beträgt die Restmenge (VC) an Reagenz C 0,46 ml. Die Calcium-Konzentration der Probe entspricht: Ca = 392 mg/l.
  10. In der Spritze verbliebenes Reagenz C kann zurück in die entsprechende Flasche C gegeben werden.

*Anmerkung: Für den Fall, dass sich die Lösung bereits bei Zugabe der ersten zwei Tropfen an Reagenz C entfärbt, ist eine Wiederholung der Bestimmung mit einem verringerten Probevolumen von 4 ml statt 5 ml zu empfehlen. Führen Sie den Test genau nach Vorschrift durch, allerdings in Punkt 3 mit jeweils 4 ml Probe je Küvette. Den Wert für die Calcium-Konzentration, den Sie am Ende der Bestimmung in der Tabelle ablesen, müssen Sie noch mit dem Faktor 1,25 multiplizieren, um die wahre Calcium-Konzentration Ihrer Probe zu erhalten.

Beispiel:
Probevolumen in ml: 4 ml statt 5 ml
Abgelesene Calcium-Konzentration: 440 mg/l
Wirkliche Calcium-Konzentration: CCa = [1,25 x 440 mg/l] = 550 mg/l

Magnesium-Bestimmung:

  1. Den dritten sauberen Spritzenaufsatz auf die 1 ml Dosierspritze mit grünem Kolben stecken und 1 ml Reagenz D aufziehen.
  2. Geben Sie zunächst ca. 0,4 ml des Reagenz D zur Wasserprobe. Die Probe färbt sich wieder hellblau.
  3. Nun das restliche Reagenz D aus der Spritze so lange tropfenweisezur Wasserprobe geben, bis die hellblaue Lösung farblos wird**. Nach jedem Tropfen die Küvette vorsichtig schwenken. Zum besseren Erkennen des Farbumschlages wieder die Vergleichsprobe (zweite Küvette) und eine weiße Unterlage zur Hilfe nehmen und von oben in die beiden nebeneinanderstehenden Küvetten schauen.
  4. Die Restmenge an Reagenz D in der Spritze ergibt die Magnesiumkonzentration CMg in mg/l, die aus Tabelle II abgelesenwerden kann.
    Beispiel: Ist das untere Ende des Spritzenkolbens nach Ende der Titration bei 0,35 ml, so beträgt die Restmenge (VD) an Reagenz C 0,35 ml. Die Magnesium-Konzentration der Probe entspricht: Mg = 1300 mg/l.
    Bei 4 ml Probe multiplizieren Sie den Tabellenwert mit 1,25 und erhalten so den richtigen Magnesiumgehalt.
  5. In der Spritze verbliebenes Reagenz D kann zurück in die entsprechende Flasche D gegeben werden. Die Glasküvetten, Dosierspritzen und Spritzenaufsätze gründlich mit Leitungswasser ausspülen und bis zum nächsten Gebrauch trocknen lassen.


** Anmerkung: Falls der Farbumschlag von hellblau nach farblos nicht gut zu erkennen ist, empfehlen wir die Messung unter einerhellen, tageslichtähnlichen Quelle durchzuführen.

6 Monate nach Anbruch haltbar. Dunkel und kühl lagern.